In einem Interview mit der FAZ erläuterte HP-Chef Mark Hurd die Hintergründe für den Kauf von Palm. Unumwunden gibt er zu, dass es sich bei dieser Übernahme um einen Software-Deal handelt und es vor allem um den Erwerb von dem Betriebssystems webOS ging. Nichtsdestotrotz wird HP auch in die Entwicklung neuer Handy-Hardware investieren. Denn aktuell ist HP auf dem Handymarkt nicht aktiv und droht den Anschluss zu verpassen. Dies sollen die neuen webOS-Endgeräte verhindern. Darüber hinaus soll die Software auch, wie bereits bekannt, auf vielen anderen Geräte zum Einsatz kommen wie z.B. Druckern oder Tablet-Computern. Speziell geht es um Drucker, die mit dem Internet verbunden sind und nicht mehr auf den Anschluss an einen separaten Personalcomputer angewiesen sind. Auch in diesem Fall kann webOS eingesetzt werden.

Die bisher sehr intensive Partnerschaft mit Microsoft sieht Hurd dadurch nicht in Gefahr.

Allerdings unklar ist noch die Positionierung der Marke Palm! Grundsätzlich soll alles unter dem Namen HP laufen. Der Markenname wird dann möglicherweise als eine Art Submarke weitergeführt.

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