Nach dem Kauf von Palm wird bei HP bereits intensiv an Einsatzmöglichkeiten für webOS getüftelt. Neben der Verwendung auf Smartphones und Tablet PCs hat sich HP nun auch für den Einsatz auf Druckern ausgesprochen. Dies verkündete HP-CEO Mark Hurd gestern anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen. Das Betriebssystem gilt als wichtigster Teil der Übernahme von Palm durch HP für 1,2 Milliarden Dollar.

Hurd bestätigte, dass webOS in vielen verschiedenen Endgeräten verwendet werden soll, wie z. B. in “Slates” (d.h. Tablet PCs) und auch in web-basierten Druckern. Jeder Drucker, der mit dem Internet verbunden sei, benötigt ein Betriebssystem, so Mark Hurd. Man stelle sich nur mal folgendes vor: Routenbeschreibung bei Google suchen und direkt ausdrucken. Kinokarten aussuchen und direkt ausdrucken. Einen Zeitungsartikel lesen und diesen direkt ausdrucken. Dann der vereinfachte Datenabgleich zwischen Smartphone oder Tablet und Drucker. Dazu die stetig wachsende Zahl an webOS-Apps…

HP hat im letzten Quartal ca. 6,4 Milliarden US-Dollar umgesetzt – allein mit Druckern. Es ist also ein wichtigtes Standbein für dieses Unternehmen. Eine Einbindung von webOS in Drucker macht also durchaus Sinn. Es kann nur von Vorteil sein, wenn auf Smartphone und Drucker das gleiche Betriebssystem laufen.

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